Freitag, 27. Oktober 2006

Intimrasur I

Die Sack-Rasur

Haare gehören auf den Kopf! Und auch nur dort hin. Die Rasur des Intimbereichs steht bei vielen Schwulen als wichtiger Punkt auf der Liste, wenn es um Körperpflege geht. Hier gibt zu diesem Thema einige Anhaltspunkte.

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Bei der Intimrasur gibt es mehrere Möglichkeiten, dies anzugehen. Stets gilt jedoch, desto chemischer und schmerzhafter die Entfernung, je länger hält sie an. Wer sich also für Rasur entscheidet, entscheidet sich somit auch für schnelles Nachwachsen der Haare, pieksende Stoppeln und eingewachsene Haare. Wer nur etwas stutzen will, kann das mit der Nagelschere vorsichtig selbst tun. Wer denkt, dass es ungefährlicher ist, mit einem stumpfen Rasierer ans Werk zu gehen, hat sich geschnitten :-). Da man im Schambereich grundsätzlich mit größter Vorsicht rasieren sollte, ist es besser, einen scharfen Rasierer zu verwenden. Mit einem stumpfen Rasierer muss man die Fläche länger bearbeiten. Dadurch kommt es zu Hautirritationen, die im Schambereich besonders unangenehm auffallen.

Wie rasiert man besonders faltige Haut?
Man muss versuchen irgendwie die Falten wegzubekommen. Wenn man versucht, den Hodensack wie eine Art Blumenstrauß zu halten, dann ist die Haut über den Hoden ziemlich gespannt und man kann beruhigt mit dem Rasierer die Haare runtermähen.
Der Bereich zum Anus hin kann rasiert werden, wenn man den Sack in die Handkule legt und dann so nach oben zieht. Dadurch wird die Haut, die sich unter den Hoden befindet, vollkommen gestreckt und man kann sie mit Rasierzügen vom After zum Sack hin von allen Haaren entfernen.
Wenn der Penis an der Eichel in alle Richtungen gezogen wird, können alle anderen Haare abrasiert werden. Jedem steht natürlich frei, sich eigene Techniken auszudenken. Keine Sorge, nach einiger Zeit werden alle Handgriffe zur Routine und die Rasur ist schnell erledigt.

Die Trockenrasur

Beim ersten Rasieren des Hodensacks eignet sich vielleicht eine Trockenrasur am Besten. Vorher die Haare vorsichtig mit einer Nagelschere stutzen, dann vorsichtig mit dem Rasierer (der nicht ganz zu alt sein sollte, aber acuh nicht ganz zu neu) die Härrchen abrasieren. Bei späteren Rasuren kann eine Trockenrasur jedoch recht schmerzhaft werden, denn die Stoppeln können dann sehr wehtun.

Die Nassrasur

Im Prinzip macht es keinen großen Unterschied, ob man seine Bart- oder Schamhaare loswerden will: Zur Vorbereitung muß man Haut und Haare mit Rasierschaum gut einweichen (beim ersten Mal die langen Schamhaare eventuell vorher mit einer Schere kürzen). Dann mit einem Nassrasierer vorsichtig ans Werk gehen. Am sichersten sind "vergitterte Klingen" (z. B. von Wilkinson). Einziger Unterschied: Verzichten Sie auf Rasierwasser oder ähnliches – es würde höllisch brennen! Eine fetthaltige Creme hat dagegen beruhigende Wirkung. Bei der ersten Intimrasur sind kleinste Schnittverletzungen und Pickel übrigens vorprogrammiert. Nach dem dritten oder vierten Mal hat sich die Haut aber daran gewöhnt – alles läuft glatt. Am Anfang sollte man sich daher die Schamhaare nicht öfter als einmal die Woche stutzen, damit die Haut sich zwischendurch wieder erholen kann. Natürlich kann man auch zum elektrischen Rasierer greifen. Das kann allerdings vor allem an der Naht des Hodensacks ziemlich unangenehm sein. Auf jeden Fall ist es besser, wenn der Penis etwas erigiert ist – denn dadurch wird auch die Haut am Hodensack fester. Und je schlaffer, desto größer das Risiko, sich in eine Hautfalte zu schneiden. Die Straußstrategie ist hier natürlich auch ratsam.

Die Enthaarungscreme

Die einzig empfehlenswerte Methode, Haare im Schambereich und an den Hoden loszuwerden, ist der Einsatz einer Enthaarungscreme für sensible Haut. Die in diesen Cremes enthaltenen Wirkstoffe lösen das Keratin der Haare unter der Hautoberfläche auf. Nach nur wenigen Minuten Einwirkzeit werden die Haare einfach abgewischt. Nachteil: Etwa eine Woche später ist schon wieder Nachwuchs sichtbar. Wem das nicht ausreicht, der sollte sich in ein Kosmetikinstitut begeben. Dort kennt man sich mit der Enthaarung jeglicher Körperzonen aus.
Vergeht man sich jedoch selber an seinen Juwelen mit Enthaarungscreme, dann sollte man darauf achten, dass die Enhaarungscreme sanft ist. Veet® lässt sich hier nicht empfehlen, da diese zu stark ist. Eine Enthaarungscreme für sensible Haut oder spezielle Enthaarungscremes für den Intimbereich sind hier angebracht. Man sollte aber darauf achten, das keine Creme an die Eichel gelangt. Dies könnte sehr schmerzhaft werden und zu leichten Verätzungen führen.

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Die Wachsbehandlung

Wenn Sie wirklich stopelfrei werden wollen, müssen Sie die Schmerzen einer Wachsbehandlung in Kauf nehmen. Die Enthaarung des Intimbereiches sollten Sie hierbei Profis überlassen. Die optimale Enthaarungsmethode für den Intimbereich ist Heißwachs. Dazu am besten bei der Kosmetikerin einen Termin vereinbaren. Die Prozedur ist leicht schmerzhaft, hält aber mehrere Wochen.

gkr

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