Eine Frage der Definition
Wie fühlt es sich an? - Kann man Sex von sexueller Orientierung trennen?
„Ehrlich, so weit ich weis, bin ich die einzige schwule Jungfrau in Buffalo,“ sagt Michael Empric (24), der für die Öffentlichkeitsarbeit beim American Red Cross verantwortlich ist. Er trinkt entrahmte Milch, raucht nicht, liebt Fernsehen und das Fitnessstudio – und wurde gewählt zum Gay.com’s ‚Hottie of the Day‘. Vor seinem Coming Out während des Seniorjahres im College war Michael mit Frauen zusammen, aber er hatte mit ihnen niemals Sex. „Ich habe diese Verbindung zwischen meinen starken Gefühlen für Männer und dem eigentlichen schwul sein nie realisiert,“ sagt er. Anfangen hat es dennoch als er anfing, eins und eins zusammen zuzählen. „Es war wie gegen die Wand laufen: Ich gehe gerne Shoppen und schaue Golden Girls. Und da ist das Klischee!“

Die Muster des gesellschaftlichen Denkens, die Michael geholfen haben sein schwul sein zu begreifen, machen ihn nicht zu einem Einzelfall. Schwule Männer identifizierten sich seit Dekaden mit Stereotypen wie Marianne Rosenberg, Vokuhilas, Sommerschlussverkäufen und anderen Standards. Damals war es so üblich. Wollte man zur Sippe gehören, kannte man natürlich jene Symbole und Stereotypen. Und es war nur zu einem Zweck: Um Leute zu treffen mit denen man Sex haben kann.
Seit kurzem jedoch sind recht viele westlich orientierte Länder und deren Bevölkerungen dem schwulen Lifestyle und der homosexuellen Kultur sehr verbunden. Das half und hilft einer neuen Generation von Schwulen, sich leichter zurechtzufinden und vor allem – leichter das Coming Out zu bewältigen. In einigen Fällen verbringen sie Jahre damit, eine höchst exquisite schwule Identität zu entwickeln ohne überhaupt Sex zu haben. Natürlich erweckt dies einige Fragen: Wie weis man, dass man schwul ist, ohne jemals schwulen Sex gehabt zu haben? Und was bedeutet Jungfräulichkeit in schwulen Kreisen? In anderen Worten: Ist ein schwuler Mann immer noch Jungfrau, wenn bis dato nur Oralsex hatte?
Diese Fragen stellen uns schnell vor ein lexikalisches Problem um die Definition von DER Sache. Schwule Jungfräulichkeit ist ein sehr labiles Konzept und Schwule ändern ihre Definition des Terms willkürlich nach ihren bereits gemachten sexuellen Erfahrungen. Für einige ist Jungfräulichkeit verbunden mit Begierde. Alex, ein 24-jähriger Mediendesigner aus Berlin meint: „Jungfräulichkeit ist für mich das Einhalten, bevor man zu dem weitesten Punkt gelangt. Ich bezeichne mich als Jungfrau weil ich noch keinen Analsex hatte obwohl ich das gerne machen würde.“ Seine schwule Jungfräulichkeit basiert auf einer Stufenskala. „Vor ein paar Jahren gab es eine Zeit,“ so erzählt er „in der ich kein Verlangen nach Analsex hatte. Also hab ich mich selbst nicht als Jungfrau bezeichnet, denn ich wollte nun mal keinen Analsex haben. Jetzt will ich es aber, habe es jedoch noch nicht getan. Also schimpfe ich mich wieder Jungfrau.“

Viele Menschen meinen sogar, der Begriff ‚Jungfräulichkeit‘ sei für Schwule nutzlos. Dennoch glauben einige Schwule, sie haben den Begriff erfolgreich an ihre eigenen Erfahrungen angepasst. Viele kontern einstimmig, dass der Begriff eine symbolische Umschreibung für das Auftreten wahrer Intimität sei, gleich ob oral, anal oder was auch immer. Es ist und bleibt ein subjektiver Term.

Michael Empric ist jedoch immer noch auf der Suche nach einer einfachen Antwort. „Ich denke viele Schwule suchen Zufriedenheit und Glück in Beziehungen und Sex,“ sagt er. „Ich wollte heraus finden wer ich außerhalb einer Beziehung bin. Und eine Jungfrau zu sein, brachte mich dazu, mich in mir wohl zu fühlen.“
„Ehrlich, so weit ich weis, bin ich die einzige schwule Jungfrau in Buffalo,“ sagt Michael Empric (24), der für die Öffentlichkeitsarbeit beim American Red Cross verantwortlich ist. Er trinkt entrahmte Milch, raucht nicht, liebt Fernsehen und das Fitnessstudio – und wurde gewählt zum Gay.com’s ‚Hottie of the Day‘. Vor seinem Coming Out während des Seniorjahres im College war Michael mit Frauen zusammen, aber er hatte mit ihnen niemals Sex. „Ich habe diese Verbindung zwischen meinen starken Gefühlen für Männer und dem eigentlichen schwul sein nie realisiert,“ sagt er. Anfangen hat es dennoch als er anfing, eins und eins zusammen zuzählen. „Es war wie gegen die Wand laufen: Ich gehe gerne Shoppen und schaue Golden Girls. Und da ist das Klischee!“

Die Muster des gesellschaftlichen Denkens, die Michael geholfen haben sein schwul sein zu begreifen, machen ihn nicht zu einem Einzelfall. Schwule Männer identifizierten sich seit Dekaden mit Stereotypen wie Marianne Rosenberg, Vokuhilas, Sommerschlussverkäufen und anderen Standards. Damals war es so üblich. Wollte man zur Sippe gehören, kannte man natürlich jene Symbole und Stereotypen. Und es war nur zu einem Zweck: Um Leute zu treffen mit denen man Sex haben kann.
Seit kurzem jedoch sind recht viele westlich orientierte Länder und deren Bevölkerungen dem schwulen Lifestyle und der homosexuellen Kultur sehr verbunden. Das half und hilft einer neuen Generation von Schwulen, sich leichter zurechtzufinden und vor allem – leichter das Coming Out zu bewältigen. In einigen Fällen verbringen sie Jahre damit, eine höchst exquisite schwule Identität zu entwickeln ohne überhaupt Sex zu haben. Natürlich erweckt dies einige Fragen: Wie weis man, dass man schwul ist, ohne jemals schwulen Sex gehabt zu haben? Und was bedeutet Jungfräulichkeit in schwulen Kreisen? In anderen Worten: Ist ein schwuler Mann immer noch Jungfrau, wenn bis dato nur Oralsex hatte?
Diese Fragen stellen uns schnell vor ein lexikalisches Problem um die Definition von DER Sache. Schwule Jungfräulichkeit ist ein sehr labiles Konzept und Schwule ändern ihre Definition des Terms willkürlich nach ihren bereits gemachten sexuellen Erfahrungen. Für einige ist Jungfräulichkeit verbunden mit Begierde. Alex, ein 24-jähriger Mediendesigner aus Berlin meint: „Jungfräulichkeit ist für mich das Einhalten, bevor man zu dem weitesten Punkt gelangt. Ich bezeichne mich als Jungfrau weil ich noch keinen Analsex hatte obwohl ich das gerne machen würde.“ Seine schwule Jungfräulichkeit basiert auf einer Stufenskala. „Vor ein paar Jahren gab es eine Zeit,“ so erzählt er „in der ich kein Verlangen nach Analsex hatte. Also hab ich mich selbst nicht als Jungfrau bezeichnet, denn ich wollte nun mal keinen Analsex haben. Jetzt will ich es aber, habe es jedoch noch nicht getan. Also schimpfe ich mich wieder Jungfrau.“

Viele Menschen meinen sogar, der Begriff ‚Jungfräulichkeit‘ sei für Schwule nutzlos. Dennoch glauben einige Schwule, sie haben den Begriff erfolgreich an ihre eigenen Erfahrungen angepasst. Viele kontern einstimmig, dass der Begriff eine symbolische Umschreibung für das Auftreten wahrer Intimität sei, gleich ob oral, anal oder was auch immer. Es ist und bleibt ein subjektiver Term.

Michael Empric ist jedoch immer noch auf der Suche nach einer einfachen Antwort. „Ich denke viele Schwule suchen Zufriedenheit und Glück in Beziehungen und Sex,“ sagt er. „Ich wollte heraus finden wer ich außerhalb einer Beziehung bin. Und eine Jungfrau zu sein, brachte mich dazu, mich in mir wohl zu fühlen.“
helix - 6. Mrz, 11:30
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
robert89 (anonym) - 11. Mrz, 22:24
jungrauen
viele ahne nicht wie schön und gut es ist als jungfrau mit einem boy guten sex zu haben,einfühlungsvoill,dauerhaft,studnenlang,küssen,lieben,spüren...nd mehr,robbi

W A R N I N G - GAY ADULT CONTENT
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