Freitag, 27. April 2007

Arschficken VI - Poppers und andere Drogen

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Für die ersten Analerfahrungen sollte auf Substanzen wie Alkohol, Cannabis oder Poppers generell verzichtet werden, ganz abgesehen von den legalen Problemen, die hier nicht weiter diskutiert werden sollen. Ganz praktisch hat der Passive bei verändertem Bewusstsein möglicherweise Probleme, seinem Partner seine Befindlichkeit mitzuteilen oder er registriert Warnsignale seines Körpers nicht mit gebührender Aufmerksamkeit. Ein Aktiver im Rausch bemerkt möglicherweise Signale zu spät oder reagiert falsch. Darüber hinaus haben diese Substanzen physiologische Wirkungen, verändern also Blutdruck, Herzfrequenz, etc.

Eine Vorsichtsmaßnahme sollte sein, dass sich der Aktive und der Passiver bereits kennen, zumindest der Aktive keine bewusstseinsverändernden Substanzen nimmt und im Zweifelfall die Initiative übernehmen kann, das Spiel abzubrechen. Egal welche Regeln man im Umgang mit Drogen beachtet, wichtig ist, daß sich beide damit wohl fühlen.

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Alkohol
Alkohol lockert auf. Das kann in kleinen Mengen bei Passiven, die eigentlich wollen, aber durch ein solides Über-Ich gehindert werden helfen, Verkrampfungen zu lösen - andererseits kann ein moralischer Kater am nächsten Tag umso stärker sein. Zu viel Alkohol macht sorglos. Das ist weder beim Aktiven, der sich auf die Körpersignale des Passiven einstellen muss, noch beim Passiven, der seinem eigenen Körper zuhören sollte gut. Daher ist ein Glas Sekt möglicherweise eine gute Idee, ein Vollrausch jedoch ziemlich sicher eine blöde.

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Poppers
Poppers wird hauptsächlich in der schwulen Szene für Muskelentspannung und einen zusätzlichen Kick beim Fisten oder analem Orgasmus verwendet. Poppers wirken durch eine schlagartige Erweiterung der Blutgefäße, wodurch die Sauerstoffversorgung des Gehirns absinkt. Das "Flash"-Gefühl steigt ca. zwei Minuten an und sinkt dann ca. 10 Minuten wieder ab. Meist wird eine Neuinhalation gewünscht, jedoch sind die zweiten und dritten Effekte geringer. Auf der psychologischen Ebene werden meist Willensschwächung, Entspannung, Hingabe, höhere Schmerztoleranz angegeben. Beim Analverkehr fällt das Lockerlassen oft leichter.
KEIN Poppers zusammen mit Viagra! Diese Kombination kann tödlich sein.

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Cannabis, Shit, Haschisch
Trotz des offiziellen Verbots sind Cannabis-Produkte nicht unbedingt schwer zu erhalten. Daher sollen sie hier auch kurz erwähnt werden. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Alkohol - d.h. sie lösen Verkrampfungen, machen locker, aber im Übermaß machen sie zu sorglos. Hierzu kommt, dass sie die Geilheit fördern - was dazu beitragen kann, Bedenken zu leichtfertig beiseite zu wischen.
In Maßen genossen können sie den Spaß am Analsex fördern - aber für erste Schritte ist ein nüchterner Zustand besser.

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coolchecka (anonym) - 10. Sep, 10:41

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