Der männliche Multiorgasmus

Wer kannt das nicht? - Man hat den perfekten Partner für die Nacht, man ist geil, man ist hart, man fickt wie eine Wildsau, man(n) kommt - und vorbei ist der Spaß. Die Lust ist verflogen, der Schwanz wird schlaff und man klebt am ganzen Körper. Das ist also die Belohnung für all die Mühen?
Naja, vielleicht nicht grad der Idealfall aber trotzdem das Ergebniss der meisten Kopulationen. Doch diesen Augenblick kann man herauszögern. Mit ein wenig Training kann man den kleinen schnellen Spermien den Tag ganz schön lang werden lassen. Man darf dabei allerdings nicht außer Acht lassen, das hier nur Techniken erläutert werden. Die Hardware bringt ihr mit...und dazu gehört auch euer Partner, von dem eine Menge abhängt.
Was gemeint ist und wie das funktionert erfahrt ihr in einer neuen kleinen Serie: Der männliche Multiorgasmus.

Damit Mann das versteht, muss er wissen, dass der Orgasmus und die Ejakulation zwei verschiedene physiologische Prozesse sind. Deshalb kann der Mann einen oder mehrere Orgasmen haben, eben vor der Ejakulation oder sogar anstatt einer Ejakulation. Dieser Umstand wurde schon mehrfach durch Sexforscher beobachtet.
Die Hauptaufgabe liegt darin, etwas im Verlauf des Orgasmus zu ändern; ihn also zu stoppen oder die Stimulation zu variieren. Am Besten genau vor dem Punkt, an dem eine Ejakulation unumgänglich ist. Je dichter dieser Punkt an der Ejakulation liegt, je mehr spezifische, den Orgasmus begleitende Muskelkontraktionen stellt man fest. Wissenschaftler nennen diesen Punkt „kontraktilen Orgasmus“. Also genau vor dem „expulsiven Orgasmus“, welcher von der Ejakulation und dem Rückgang der Erektion begleitet wird. Die „kontraktile Phase“ wird von dem Gefühl „zu kommen“ begleitet, welches sich in einem 3-5 Sekunden andauernden Muskelzucken im Becken äußert.

Um nun mehrere Orgasmen zu erleben, bedarf es einiger Übung. Man(n) versucht nun, sich bis zum Ende der kontraktilen Phase zu pushen, um dann, kurz vor dem Übergang in die expulsive Phase zu stoppen. Nachdem diese „trockenen“ Orgasmen erlebt wurden, warten man am besten einige Sekunden, um sich dann wieder der Stimulation zu widmen oder die Stellung zu wechseln, oder ähnliches. Der Penis ist zu diesem Punkt noch hart, wenn er noch nicht ejakuliert hat.
Nächstes Mal: Die Richtige Atmung
helix - 4. Mai, 09:00
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