Future Sex : Sporno - Part 3
Was bisher geschah: Sporno I & Sporno II

In jüngster Zeit haben in GB auch kleine Skandale über die Fußballspieler die Runde gemacht: Das sogenannte 'Roasting'; die Neigung unserer jungen Sportler, einen jungen weiblichen Groupie mit seinen Teamkollegen zu teilen – oft zum gleichen Zeitpunkt – oft mit mehreren Spielern. Sportliche Götter, nackt, zusammen mit anderen sportlichen Göttern, stehen nach dem Spiel mit vollen Erektionen in den Lockerrooms und ficken ein und dasselbe Mädchen. Sie müssen sich definitiv an dem Anblick ihrer aus den Trikots gepellten und gestählten Körper weiden und das Close-up genießen. Wer will da nicht mit dabei sein? Gerade das sind doch die Lockerroomfantasien, die den Spornohype so untermauern.

Und dann ist die Bombe geplatzt. Die 'Roasting'-Verdachte wurden offiziell bestätigt und die schwule Welt horchte auf. Den Medien sei ein Kurzfilm zu Händen gekommen, der alles zeigte. Aber es kommt noch bunter: Der Film zeigt eben jene Spornofantasie Nummer 1 aus aller Nähe: Eine Hand voll weltbekannter Fußballstars, die eine „Gay Sex Orgy“ abziehen. Das fanst zur selben Zeit statt als Rumore über eine grundlegende bisexuelle Ausrichtung vieler Fußballstars die Runde machen. Ganz klar: Das sind Geschichten, von denen niemand genug bekommen kann.

Außer vielleicht den Fußballern selbst. Obwohl die Namen der in die Gay-Sex-Orgie involvierten Stars nicht bekannt gegeben wurden, hat der Arsenal- und Englandspieler Ashley Cole einige Zeitungen auf Beleidigung und Brechen der Privatsphäre verklagt. Dessen ungeachtet ist das Interesse an Sporno in GB ungezügelt. Die Berichterstattung in diesem Fall (der schwule Sex wurde als ‚pervers‘ und ‚schäbig‘ betitelt; was ich glaube ‚total geil‘ bedeutet) und die Reaktion der Fans in den Blöcken (in Form von antischwuler Stichelei) zeigt, dass Gelegenheitshomophobie sogar noch üppiger vorhanden ist. In der UK mögen Männer ein Objekt der voyeuristischen Begierde vieler, wenn nicht gar aller Briten sein. Aber es fällt auf, das die homosexuelle Auslegung eines solchen Verhaltens immer noch viele verrückt macht.

Die Spornostars selber interessiert sowas nicht, sondern nur was die Fans denken. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, das die heutigen Fußballstars (die in ihrer Art wesentlich schwuler sind als ihre Vorgänger) sich nach einem Tor nicht mehr wollüstig küssen: Sie müssen den Eindruck des Gay-for-Pay Stars bewahren.
Das ist das Paradox, das schon seit vielen Generationen anwährt: Es ist ein Zuschauersport für Männer, die sich für Männer interessieren, die männliche Körper in Bewegung und Ruhe faszinieren und die von der Romantik des Mannschaftssportes seit ihrer Jugend verzaubert sind – aber viele von ihnen fürchten um ihre Männlichkeit, sobald sie sich dem bekennen.

Und so müssen sie alle Schwulereien verspotten und verachten. Sie müssen zeigen, das ihr Interesse an jungen Männern, die sich gegenseitig an den Trikots zerren und später zusammen in den Lockerrooms ficken, nichts schwul ist. Fußball ist ein harter Sport und jede wahrgenommene Schwäche wird ausgenutzt. Wie Oscar Wild schon sagte: „Es ist eher ein Sport für derbe Mädchen als für feinfühlige Jungs.“

Nach dem Orgienskandal haben viele Briten einen neuen Stadionsong: “He’s big, he’s black, he takes it up the crack.” Nun, das ist nicht unbedingt sympathisch, aber in dieser spornografischen Welt ist dieses Liedchen ein Ausdruck der Verachtung für etwas das sie alle lieben und vergöttern: Sportliche, geile Junx, die vor Sex nur so triefen: Die Spornos!


In jüngster Zeit haben in GB auch kleine Skandale über die Fußballspieler die Runde gemacht: Das sogenannte 'Roasting'; die Neigung unserer jungen Sportler, einen jungen weiblichen Groupie mit seinen Teamkollegen zu teilen – oft zum gleichen Zeitpunkt – oft mit mehreren Spielern. Sportliche Götter, nackt, zusammen mit anderen sportlichen Göttern, stehen nach dem Spiel mit vollen Erektionen in den Lockerrooms und ficken ein und dasselbe Mädchen. Sie müssen sich definitiv an dem Anblick ihrer aus den Trikots gepellten und gestählten Körper weiden und das Close-up genießen. Wer will da nicht mit dabei sein? Gerade das sind doch die Lockerroomfantasien, die den Spornohype so untermauern.

Und dann ist die Bombe geplatzt. Die 'Roasting'-Verdachte wurden offiziell bestätigt und die schwule Welt horchte auf. Den Medien sei ein Kurzfilm zu Händen gekommen, der alles zeigte. Aber es kommt noch bunter: Der Film zeigt eben jene Spornofantasie Nummer 1 aus aller Nähe: Eine Hand voll weltbekannter Fußballstars, die eine „Gay Sex Orgy“ abziehen. Das fanst zur selben Zeit statt als Rumore über eine grundlegende bisexuelle Ausrichtung vieler Fußballstars die Runde machen. Ganz klar: Das sind Geschichten, von denen niemand genug bekommen kann.

Außer vielleicht den Fußballern selbst. Obwohl die Namen der in die Gay-Sex-Orgie involvierten Stars nicht bekannt gegeben wurden, hat der Arsenal- und Englandspieler Ashley Cole einige Zeitungen auf Beleidigung und Brechen der Privatsphäre verklagt. Dessen ungeachtet ist das Interesse an Sporno in GB ungezügelt. Die Berichterstattung in diesem Fall (der schwule Sex wurde als ‚pervers‘ und ‚schäbig‘ betitelt; was ich glaube ‚total geil‘ bedeutet) und die Reaktion der Fans in den Blöcken (in Form von antischwuler Stichelei) zeigt, dass Gelegenheitshomophobie sogar noch üppiger vorhanden ist. In der UK mögen Männer ein Objekt der voyeuristischen Begierde vieler, wenn nicht gar aller Briten sein. Aber es fällt auf, das die homosexuelle Auslegung eines solchen Verhaltens immer noch viele verrückt macht.

Die Spornostars selber interessiert sowas nicht, sondern nur was die Fans denken. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, das die heutigen Fußballstars (die in ihrer Art wesentlich schwuler sind als ihre Vorgänger) sich nach einem Tor nicht mehr wollüstig küssen: Sie müssen den Eindruck des Gay-for-Pay Stars bewahren.
Das ist das Paradox, das schon seit vielen Generationen anwährt: Es ist ein Zuschauersport für Männer, die sich für Männer interessieren, die männliche Körper in Bewegung und Ruhe faszinieren und die von der Romantik des Mannschaftssportes seit ihrer Jugend verzaubert sind – aber viele von ihnen fürchten um ihre Männlichkeit, sobald sie sich dem bekennen.

Und so müssen sie alle Schwulereien verspotten und verachten. Sie müssen zeigen, das ihr Interesse an jungen Männern, die sich gegenseitig an den Trikots zerren und später zusammen in den Lockerrooms ficken, nichts schwul ist. Fußball ist ein harter Sport und jede wahrgenommene Schwäche wird ausgenutzt. Wie Oscar Wild schon sagte: „Es ist eher ein Sport für derbe Mädchen als für feinfühlige Jungs.“

Nach dem Orgienskandal haben viele Briten einen neuen Stadionsong: “He’s big, he’s black, he takes it up the crack.” Nun, das ist nicht unbedingt sympathisch, aber in dieser spornografischen Welt ist dieses Liedchen ein Ausdruck der Verachtung für etwas das sie alle lieben und vergöttern: Sportliche, geile Junx, die vor Sex nur so triefen: Die Spornos!

helix - 22. Nov, 16:51
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Finn (anonym) - 23. Nov, 14:42
<.<
Ein wie immer Markelloser Bericht. Daumen hoch!
Nur schade, dass ich das nicht ganz glauben kann.
Wär ja auch zu schön, wenn diese geilen Fussballer-Jungs auch auf Männer stehen würden.
Kannst du nicht mal öfters was posten Andy? :)
Ich les deine Sachen echt gerne!
Hab auch schon die ganze Seite durch :D
Wie gesagt: Glauben kann ichs nich, Hoffen tu ichs trotzdem! ;)
Nur schade, dass ich das nicht ganz glauben kann.
Wär ja auch zu schön, wenn diese geilen Fussballer-Jungs auch auf Männer stehen würden.
Kannst du nicht mal öfters was posten Andy? :)
Ich les deine Sachen echt gerne!
Hab auch schon die ganze Seite durch :D
Wie gesagt: Glauben kann ichs nich, Hoffen tu ichs trotzdem! ;)
helix - 23. Nov, 21:14
;)
hehe.. danke fürs Lob... es sind n paar schicke Beiträge in Bearbeitung :P
Zu den Rugbyjunx: Es gibt von dem britischen TV-Sender itv2 eine tolle Doku über dieses Thema (Lockerroomsex usw.) mit dem tollen Namen Male Bonding Rugby Style. Aufschlussreichen kann es garnicht sein... ;) Sollte man sich mal runterladen, wenn man an dem Thema interessiert ist ;)
Zu den Rugbyjunx: Es gibt von dem britischen TV-Sender itv2 eine tolle Doku über dieses Thema (Lockerroomsex usw.) mit dem tollen Namen Male Bonding Rugby Style. Aufschlussreichen kann es garnicht sein... ;) Sollte man sich mal runterladen, wenn man an dem Thema interessiert ist ;)
Samuel B. - 24. Nov, 10:26
auch wenn es zum dem artikel von dir nicht nur passt: danke für deine beiträge. ich bin auch schon alle durch und es gab die ein oder andere neue erkenntnis (sporno).
frag mich natürlich, wo du immer die bilder her bekommst.
ist jedenfalls ein richtig guter blog!
frag mich natürlich, wo du immer die bilder her bekommst.
ist jedenfalls ein richtig guter blog!
Jonatan (anonym) - 25. Nov, 09:00
lol
Die beste Stelle in dem dritten Spornotext:
"(der schwule Sex wurde als ‚pervers‘ und ‚schäbig‘ betitelt; was ich glaube ‚total geil‘ bedeutet)"
XD
"(der schwule Sex wurde als ‚pervers‘ und ‚schäbig‘ betitelt; was ich glaube ‚total geil‘ bedeutet)"
XD
Samuel B. - 25. Nov, 13:02
darüber habe ich auch gelacht - und gleich gemerkt. nennt man dechiffrierung, glaub ich.

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